Hier finden Sie regelmäßig aktuelle Hinweise zu Öffnungszeiten, Ferienregelungen, oder Speziellem:   

Die Praxis wird seit 1.Oktober 2018 nicht mehr bedient. Dr. Holzapfel ist mittlerweile im Clinicum Alpinum, Gaflei, Liechtenstein tätig.

 

Sie können sich über die website der "sggpp.ch"   mögliche Therapie-Plätze anzeigen lassen.

Im Notfall wenden Sie sich bitte an das Kriseninterventionszentrum (KIZ) St. Gallen,

Tel. 071 / 914 44 44, oder direkt an die Psychiatrischen Zentren Rorschach oder Heerbrugg.

 

 


Dr. med. Michael Holzapfel

 

FMH Psychiatrie und Psychotherapie
FMH Praktischer Arzt
SAPPM Psychosomatische und Psychosoziale Medizin
Facharzt f. Psychosomatische Medizin (D)


Was ist Psychosomatik?

Die Psychosomatische Medizin handelt von Krankheitsbildern, die in Wechselwirkungen zwischen nervösen und organmedizinischen Funktionen begründet sind.

 

Typische, behandelbare Krankheiten

  • Funktionelle Symptome von Herz- Kreislauf, oder Magen-Darm-Trakt (neuer Fachbegriff: „somatic symptom disorder“, SSD)
  • Angsterkrankungen und Panik-Störungen / Hyperventilation
  • Depressionen mit mannigfaltigen körperlichen Symptomen, wie z.B. Rückenschmerzen
  • Burn-out-Zustände
  • Schlafstörungen
  • Sexuelle Störungen
  • Psychoneurotische Entwicklungen mit Verhaltensstörungen
  • Stress- und Traumafolgeerkrankungen
  • Somatopsychische Erkrankungen, wie z.B. Gemütsverstimmungen nach Krebserkrankung, oder Herzinfarkt

Leitbild und Ausrichtung

Die Praxis orientiert sich am Bio-Psycho-Sozialen Modell nach G.L. Engel (1976), mit dem erklärt wird, dass es eine Leib-Seele-Gesellschaft-Verschränkung gibt, etwa im Sinne eines störanfälligen Gleichgewichts, das  Gesundheit oder Krankheit mit sich bringen kann. Diese Erkenntnisse stammen aus der kybernetischen und systemischen Sichtweise, die ab den 1960er Jahren zunehmend die Medizin beeinflusste.

ABCDE-Psychotherapiemodell

Die Praxis richtet sich weiters am wissenschaftlichen Modell von Prof. Holm-Hadulla, 2011, aus. Im Einzelnen werden dabei folgende seelische Dimensionen erfahrbar:

A = Alliance, das Etablieren einer hilfreichen Beziehung,
B = Behavior, das Durcharbeiten eigener dysfunktionaler Verhaltensmuster,
C = Cognitives, das Bereinigen falscher Überzeugungen und Ideen/Annahmen,
D = Dynamics, das Verstehen von unbewussten Beziehungsgefügen,
E = Existencials, d.h. das Integrieren von Existenziellen Grundlagen etwa im Sinne von  Martin Heidegger, C.G.Jung, Emanuel Levinas, oder Jacques Lacan

Mindfulness, das achtsame Gehirn

Zur Erläuterung dieses Begriffes bitte ich folgenden Film
mit Jon Kabat-Zinn geruhsam anzuschauen:

Sternstunde der Philosophie.

 

Slow-medicine

Aus der „slow-life“-Bewegung ist auch eine Anwendung in der Medizin entstanden, wobei es darum geht, den wesentlichen Handlungen des Arztes, wie z.B. das Gespräch mit dem Patienten, der Erhebung einer Krankengeschichte, etc. mehr Zeit zu geben und bestimmte Abläufe in der Medizin zu entschleunigen (s. www.slow-medicine.it), s. auch Literaturtip: „Slow Life“ von Jean-Carl Honoré, 2004